Holzwürmer
Seine Spuren hat wohl
jeder schon mal gesehen: Viele kleine Löcher von 1 bis 2 mm
Durchmesser, aus denen Bohrmehl quillt (siehe Bild unten
rechts), wenn die Larven noch darin tätig sind. Man findet
den Holzwurm in Kellern, Dachböden, Kirchen,
Brennholzlagern, leerstehenden Gebäuden usw., aber
eigentlich nicht in zentralbeheizten Wohnräumen.
Dort
ist ihm das Holz zu trocken, es sei denn, es wird
z.B. beim Wischen des Fußbodens regelmäßig angefeuchtet.
Die Käfer, die nach einer zwei- bis achtjährigen
Entwicklungszeit der Larven schlüpfen, sind ziemlich ortstreu
und legen ihre Eier am liebsten in das Holzstück, in dem
sie selbst aufgewachsen sind, bis es schließlich völlig zerstört ist.
Günstige
Hausmittel:
Wenn sie ihre Lieblingsstücke vor dem
Holzwurm schützen wollen, mischen sie gleiche Mengen
Kochsalz, Pfeffer, Senfkörner, Knoblauch und Wermutskraut
und lassen das ganze in zwei bis drei Litern Spritessig
aufkochen. Mit dieser Beize die Stücke ein- bis zweimal
abreiben.
Hat der Holzwurm zum Beispiel den Kleiderschrank
schon befallen, helfen darin ausgelegte Eicheln, welche die
Würmer aus dem Holz hervorlocken. Sobald Fraßlöcher zu
erkennen sind, sollten die Eicheln gewechselt werden.
Wenn Sie
die betroffenen Stellen des Möbels mehrmals mit einer
halbierten Zwiebel einreiben, vertreibt der Geruch dieses
Gemüses die Schädlinge zuverlässig und sie suchen schnell
das Weite.
Mittel
gegen Holzwürmer
Wer unbedingt mit der chemischen Keule vorgehen will, dem helfen natürlich auch
besondere Holzschutzmittel weiter. Eine großflächige Bekämpfung
ist aus Gründen der Gesundheit nicht ratsam. Die Mittel
enthalten Nervengifte und für
diese gilt: Hautkontakt verfehlt auch beim Menschen nicht
die Wirkung.