Kräuter
auf der Fensterbank
Keimlinge,
Keimsprossen und Grünkraut
Um den täglichen
Bedarf an Vitaminen zu decken und um etwas Abwechslung auf den
Speiseplan zu bringen gibt es ein großes Angebot von Sprossensamen.
Diese Keimlinge haben einen großen Gehalt an Vitaminen, wie z.B.
Vitamin C, B1, B2, Niacin und Vitamin E. Außerdem übertreffen sie
viele Gemüse- und Obstsorten an Mineral- und Ballaststoffen.
Zum Keimen eignen
sich alle Getreidearten und Hülsenfrüchte, wie Erbsen und andere.
Nicht verwendet werden können dagegen Gartenbohnen und
Nachtschattengewächse wie Tomaten und Paprika.
Zum Keimen lässt
man die Samen einige Stunden in lauwarmem Wasser quellen.
Anschließend gießt man das überschüssige Wasser ab. In den
darauffolgenden Tagen wiederholt man den Vorgang ein bis zwei Mal
täglich. Nach fünf Tagen ist der Keimvorgang abgeschlossen und die
Keimlinge können verwendet werden. Wenn die Keimlinge nicht
vollständig verbraucht werden, können sie einige Tage im
Kühlschrank aufbewahrt werden.
Man kann zum Keimen
Gläser, Quarkbecher oder spezielle Keimgeräte verwenden. Dazu
werden die Gläser sauber ausgespült und mit luftdurchlässigem
Material (z.B. Fliegendraht) abgedeckt. Die Keimlinge dürfen
während des Keimens weder austrocknen, noch zu lange im Wasser
liegen.
Getreide, Mungo und
Alfalfa können roh verzehrt werden. Lunja sollten jedoch vor dem
Verzehr überbrüht und kurz mit kaltem Wasser abgeschreckt
(blanchiert) werden. Dadurch werden sie leichter verdaulich.