Kellerasseln
Asseln werden häufig in
feuchten Kellern gefunden - im Freien leben sie unter
Steinen, an faulendem Holz oder auf Kompost.
Schaden: Die
Kellerasseln richten kaum Schaden an, ihr Auftreten wird
jedoch oft als lästig empfunden. Sie leben hauptsächlich
von pflanzlichen Vorräten. In Kellern und Wohnräumen
finden sich meist nur kleine Fraßstellen an Kartoffeln, Gemüse
und Obst. Im Garten richten sie an Keimlingen und
Jungpflanzen Schäden an. Im Kompost dagegen sind sie
sogar nützlich. Sie haben eine ähnliche Funktion wie die
Regenwürmer.
Bekämpfung:
Fliegengitter
vor Fenstern verhindern auch ein Hereinklettern der Asseln.
Türöffnungen, vor allem Richtung Garten, können eine
Backpulverbarriere erhalten, die ab und zu erneuert werden
muss.
Es
ist wichtig, auch die Versteckmöglichkeiten der
lichtscheuen Tiere zu beseitigen und also Löcher und Fugen
mit Spachtelmasse abzudichten.
Größere
Mengen Asseln kann man gut mit halbierten Kartoffeln oder Rüben
(am besten angefault) anlocken. Auch Blumentöpfe, locker
mit Moos oder Holzwolle gefüllt und mit der Öffnung gegen
die Wand gelehnt, locken die Tiere an. So angelockte Asseln
sollte man auf den Kompost geben, wo sie beim Zersetzen der
organischen Materialien sehr hilfreich sind.