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Gartentipps

Nutzgarten
Ziergarten
Der Nutzgarten
Im
Garten kann man das Schöne mit dem Nützlichen
verbinden:
Im
eigenen Garten weiß man, wie das Gemüse aufgezogen wurde -
mit oder ohne Chemie.
Ein
Garten ganz ohne Schädlinge und Krankheiten gibt es nicht!
Ein gesunder Boden, kräftige Pflanzen und vorbeugende Maßnahmen
sind der beste Schutz. Wenn Krankheiten und Schädlinge
dennoch Überhand nehmen? Hier
ein paar Tipps:
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Ein
Komposthaufen gehört in jeden Garten, genauso
wie eine kleine Ecke für Kräuter. |
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Die
Abtrennung des Nutz- und Ziergartenbereiches kann
durch mehrere Möglichkeiten geschehen, z.B. durch
Obststräucher, Brombeerhecken, Ziergehölze, oder
durch im Handel erhältlichen Fertigelemente. |
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Eine
schöne optische Wirkung erreicht man, wenn man eine
bunte Mischung verschiedener Salat-Sorten wie
Radicchio, Endivien, Rauke und Sauerampfer aussät.
Verschieden farbiger Salat hat den Vorteil, dass die
Pflanzen den ganzen Sommer über geerntet werden können,
weil die Blätter nachwachsen. |
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Gemüsebeete
können durch einjährige robuste Sommerblumen verschönert
werden. Viele dieser Blumen vertreiben Bodenschädlinge
und ihre bunten Blüten locken Nützlinge an, die sich
von Blattläusen und Milben ernähren. Auf diese Weise
können Sie von der Schönheit und Nützlichkeit vor
der eigenen Haustür profitieren. |
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Gesunde
und kräftige Setzlinge aus dem Fachhandel zahlen
sich aus. Flach gesät wachsen Blumen und Gemüse
schnell und kräftig. Die Jugendphase wird so verkürzt.
Denn junge Pflänzchen sind besonders anfällig für
Schädlingsbefall und Krankheiten. |
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Mischkulturen
aus Bohnen, Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch und anderen
stark duftenden Pflanzen hält Kohlweißlinge
davon ab, an den Blattunterlagen ihre Eier anzuheften. |
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Bei
Tomaten, Gurken und Bohnen erzielen Sie eine
größere Erntemenge, wenn Sie sie laufend aberntet.
Die restlichen Fruchtanlagen entwickeln sich besser. |
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Blumenkohl
bleibt weiß und zart, wenn die inneren Hüllblätter
nach innen geknickt werden, damit die Sonne nicht
hineinscheinen kann. |
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Spalierobst
und Weinstöcke werden vor Frost geschützt, indem man
Kiefernreisig oder Fichtengrün vorbindet. |
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Nacktschnecken
lieben Bier. Einen Becher bis zum Rand in die Erde
eingraben. Sie werden staunen, wie viele Schnecken Sie
auf diese Weise einsammeln können! |
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Kompost,
organischer Dünger und Algenkalk versorgen den Boden
mit den notwendigen Nährstoffen, so dass Sie auf
chemischen Dünger verzichten können. Gründüngung
und Mulchen trägt ebenfalls zur Bodenverbesserung bei
und unterdückt zudem die Ausbreitung von Unkraut.
Doch Vorsicht! Dicke Mulchdecken sind tolle
Verstecke für Nacktschnecken. Breiten Sie in der
Wachstumsperiode besser eine dünne Mulchschicht aus,
die öfter erneuert wird. |
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Nikotin
ist ein gutes Mittel gegen Blattläuse, Schildläuse,
Wurzelläuse und Milben. Entweder Asche auf die
Blattlauskolonien streuen oder einen Sud aus
Zigarettenresten ansetzen und die befallenen Pflanzen
damit besprühen. |
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Vögel
sind wichtige Nützlinge beim biologischen
Pflanzenschutz im Nutzgarten. Sie füttern ihre Brut
mit Raupen und anderen Insekten. Schützen Sie
Vogelnester so gut wie möglich vor Katzen. |
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Tiefwurzelnde
Unkräuter nicht abreißen, sondern mit der
Wurzel herausziehen oder ausgraben. |

Buchtipp:
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Selbstversorgung
aus dem Garten
(Gebundene
Ausgabe)
von
John Seymour Wie
bearbeite ich meinen Garten und lerne dabei
die Natur verstehen?
Immer mehr Menschen stellen fest, wie gut
die Arbeit in einem Nutzgarten tut: frische
Luft, gesundes Obst und Gemüse und das
befriedigende Gefühl, die Natur zu pflegen
und aus scheinbar nichts die schönsten Früchte
zu schaffen.
Gesundes Gemüse aus dem eigenen Garten:
Dieses anregende Buch erläutert, wie ein
natürlicher Anbau - ohne Gift und künstliche
Düngung - möglich ist. |
Weitere
interessante Bücher finden Sie in unserer
Bücherecke!

Nur
der sonnigste Platz im Garten kommt für Gemüse in
Betracht. Das wirkt sich auf Wachstum, Aroma und Nährwert
der Ernte günstig aus. Im Schatten wächst kein Gemüse,
auch nicht das unterirdische wie Kartoffeln und Zwiebeln,
denn deren Blätter brauchen auch das Sonnenlicht.
In den
alten Bauerngärten sprossen zwischen Salat und Gemüse bunt
blühende Sommerblumen. Sie schmückten nicht nur den
Garten, sie schützten auch das Gemüse vor den
Nacktschnecken. Dazu gehören: die duftende Bartnelke,
Kapuzinerkresse, Männertreu, Jungfer im Grünen, Fingerhut,
Akelei und viele andere. Sie alle sind wunderschöne
Sommerblumen. Pflanzt man sie zwischen Gemüse und in gefährdete
Blumenbeete, werden Schnecken wirkungsvoll ferngehalten.

"Ich
bin glücklich, wenn ich auf dem Land bin, wenn es
selbstangebauten Kohl mit Speck zum Essen gibt und ich nach
Tisch ein Mittagsschläfchen auf der Wiese halten kann.
Nachmittags mache ich mir dann im Garten zu schaffen. Zwar lächeln
die Nachbarn, wenn sie sehen, wie ich Beete umgrabe und
Feldsteine
aushebe, aber das stört mich nicht. Mir macht diese Arbeit
mehr Freude, als mich im Großstadtgedränge hin- und
herschieben zu lassen."
Horaz
(römischer Dichter)

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