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Silvester
Bräuche
Böses
verjagt Böses
Die bösen Geister verjagen, das ist der Sinn der
Silvesterknallerei. Mit lautem Getöse, Lärm, vielen bunten
Lichtern und leuchtendem Himmel verabschieden wir das alte Jahr,
ganz nach dem Motto Böses vertreibt Böses. Bevor es Knallkörper
und Feuerwerkskörper zu kaufen gab, wurde mit Dreschflegeln und
Peitschen geknallt, mit Kirchengeläut, Pauken und Trompeten die bösen
Geister vertrieben.
Silvesterkrapfen
und Berliner
Zu Silvester gehört auch Schmalzgebäck. Das beruht auf den
Zeiten, als Fett noch etwas Gutes war und von Reichtum und Überfluss
zeugte. Berliner, Pfannkuchen, Silvesterkrapfen oder Schmalzküchlein
gehören zu Silvester und werden um Mitternacht gegessen.
Bleigießen
Beim Bleigießen werden aus Blei kleine Stücke gegossen, die
angeblich etwas über das neue Jahr aussagen sollen. Ein Bleistück
wird auf den Löffel gelegt und über der Kerze geschmolzen.
Sobald das Blei flüssig ist, schüttet man - möglichst an einem
Stück - das Blei vom Löffel in eine Wasserschüssel. Dabei
bildet sich eine Figur, die man nun versucht zu deuten. Dafür benötigt
man allerdings eine rege Fantasie und Vorstellungskraft, da
erfahrungsgemäß immer eigenartige Gebilde entstehen. Aber ein
Spaß ist es allemal.
Glücksbringer
Beliebt sind z.B.
"Glückspfennige", die gemäß alter Volksweisheit
"wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert",
ihre glücksbringende Bedeutung bis heute aufrecht erhalten
konnten. Der Glückspfennig steht für Reichtum. Indem man ihn
verschenkt, wünscht man dem Empfänger, dass diesem niemals das
Geld ausgehen möge.
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Tipps für den Haushalt ...
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Fleckenmittel, Recycling, Anregungen zur Ungezieferbekämpfung
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