Tischmanieren
/ Tischverhalten
Einladungs-,
Tisch- & Menükarten
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Einladungs-,Tisch-
& Menükarten
Herrlich,
ein ganz großes Fest zu feiern, mit schriftlicher
Einladung, Tischordnung und Tischkarten und einer
ansprechenden Menükarte. Dies ist so wunderbar
nostalgisch, ganz wie zur Zeit unserer Großeltern,
dennoch modern und im Trend unserer Zeit.
Viel
persönlicher als ein Anruf ist ein Brief mit einer Einladung
zu einem großen Fest. Die Karten, ob gekauft, selbst
gebastelt oder aus der Druckerei, stimmen schon auf die
Feier ein.
Trotz
der schönen Stimmung, die so eine Karte vermittelt, sind
auch ein paar technische Details wichtig. Die Karte sollte
ungefähr drei Wochen vor dem Fest abgeschickt werden,
damit die Gäste noch planen können. Aus der Einladung
sollte folgendes hervorgehen:
-
Was wird gefeiert;
- Wer lädt wen ein;
- Wann und wo findet das Fest statt.
Eventuell
können Sie noch eine Kopie des Stadtplanes beilegen, in
der Sie Bushaltestellen oder Parkmöglichkeiten
einzeichnen. Praktisch ist es, der Einladung eine
Antwortkarte beizulegen oder zumindest um eine Antwort
bitten, damit Sie wissen, wie viele Personen kommen
werden.
Tischkarten
sind erforderlich, wenn Sie vorher die Tischordnung
festlegen. So starr wie vor Jahren muss sie nicht mehr
sein. Damals saßen die Gäste entsprechend ihrer
familiären oder gesellschaftlichen Stellung nebeneinander
am Tisch. Links neben der Gastgeberin sitzt aber auch
heute noch der männliche Ehrengast, rechts neben dem
Gastgeber der weibliche Ehrengast. Ferner sollten Sie bei
der Tischordnung auf jeden Fall eine bunte Reihe einhalten
und die Leute zusammensetzen, die ein gemeinsames
Gesprächsthema haben könnten.
Bevor
Sie Menükarten
schreiben, überdenken Sie Ihr Menü genau. Servieren Sie
nicht mehr Gänge, als Sie arbeitsmäßig bewältigen
können. Berücksichtigen Sie, dass nicht zwei Gerichte
zur selben Zeit im Backofen Platz haben und Ihr Herd nur
vier Platten hat. Darum ist es wichtig, die einzelnen
Gänge gut vorzubereiten. Die Farbe der Gerichte sollte
von Gang zu Gang wechseln, die Hauptzutaten dürfen sich
nicht wiederholen, und die milden Gerichte werden vor den
schärferen serviert.
Und
so baut sich das Menü auf: kalte Vorspeise, warme Suppe,
warmer Zwischen- oder Fischgang, dann Fleischgang, Käse
und abschließend Dessert.
Schreiben
Sie das Menü am besten auf eine Klappkarte. Auf der
Vorderseite stehen: Menü, der Anlass und das Datum, innen
rechts sind die einzelnen Gänge des Menüs aufgeführt,
in Absätze unterteilt, links davon die Getränke - vom
Aperitif bis zum Kaffee und dem entsprechenden Schnaps.