Tipps
für die "Tips"
Kennen
Sie eigentlich die Bedeutung des englischen Begriffes für Trinkgeld
- tip?
Tip bedeutet: to
improve promptness (Schnelligkeit verbessern). Das erklärt den eigentlichen Sinn des Trinkgeldes.
Oft herrscht Unsicherheit, wie viel Trinkgeld
man für
eine bestimmte Dienstleistung geben sollte. Tun's auch ein paar Cent für
den Mokka im Cafe?
Wer zu viel
Trinkgeld gibt, ärgert sich hinterher. Gibt man nicht
genug, kann es bei einem Essen mit der Familie oder
Geschäftspartnern zu unangenehmen Situationen kommen.
Hier ein paar
Faustregeln:
Im
Hotel:
Der Hotelpage bekommt 1 Euro pro schwerem Gepäckstück, sobald er
das Gepäck auf Ihr Zimmer gebracht hat.
Wenn Sie nur eine Nacht im Hotel bleiben, sollten Sie dem
Zimmermädchen ein bis zwei Euro hinterlassen, weil der Empfang das
Trinkgeld meist nach einer Quote an das Personal verteilt. Oft
bekommt das Zimmermädchen dann gar nichts ab.
Bei längeren Hotelaufenthalten können Sie einen Umschlag mit dem
Vermerk "Für das Personal", im Zimmer hinterlassen. Sie
brauchen übrigens nicht bis zum letzten Tag mit dem Umschlag zu
warten.
Trinkgeld wird in
Deutschland übrigens nicht einfach auf dem Tisch liegen gelassen.
Nur beim Frühstückspersonal (ein Euro) kann man eine Ausnahme
machen, wenn man es sehr eilig hat.
Im Restaurant:
In einem guten Restaurant sollten Sie fünf bis zehn Prozent des
Rechnungsbetrages Trinkgeld geben. Falls Sie mit Kreditkarte
bezahlen, geben Sie das Trinkgeld am besten in bar. Auf diese Weise
muss keine Provision an die Kreditkartengesellschaft abgegeben
werden und es erreicht wirklich die Person, der Sie den Tip geben
wollten.
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