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Ungeziefer

Unliebsame
Hausgenossen
Bei Ungeziefer im
Haus und Garten hört für viele die Gemütlichkeit auf
Oft krabbeln im Haus und Garten ungebetene Gäste herum. Wenn
sie dann auch noch stechen oder beißen, sich in den Vorräten
tummeln oder gar schon an verschiedenen Stellen Fraßspuren
hinterlassen haben, will jeder wissen, wie er die Tierchen möglichst
schnell wieder loswerden kann.
Einmachglas
als Wespenfalle
Im Sommer
werden Wespen zur Gefahr, vor allem für Kinder und
Allergiker.
Das schützt: Einmachglas halbvoll mit warmem Wasser füllen und
darin etwas Sirup oder Marmelade auflösen. Offen aufstellen oder in
einen Baum hängen. Von der der Süße angezogen, landen die Wespen
nun nicht mehr auf ihrem Tisch.

Buchtipp:
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Schädlinge
in Haus und Garten. Erkennen, Vorbeugen, Bekämpfen (Gebundene
Ausgabe)
Autor: Dieter Kremp
Weitere
interessante Bücher finden Sie in unserer Bücherecke! |

Stecken
Stechmücken manche Menschen häufiger?
Was
zieht Stechmücken an? Werden manche Menschen häufiger gestochen?
Ein Hautausdünstungs-Mix
aus Milchsäure, Ammoniak und Fettsäuren zieht die Mücken an.
Manche Menschen produzieren diesen "Mückengeruch" stärker
als andere und werden deshalb auch häufiger gestochen - am "süßen
Blut" liegt es aber nicht. Duschen hilft nur eine sehr kurze
Zeit, Experten empfehlen, sich in exponierten Lagen eben mit
entsprechenden Mücken-Abweisenden Stoffen einzusprühen (z. B.
Autan, Anti-Brumm). Die ausgeatmete Luft enthält außerdem
Kohlendioxid, das neben der Milchsäure der Hautausdünstung mit das
wichtigste Lockmittel für die Mücken ist. Die unangenehmsten Mücken
sind während der Dämmerung am aktivsten. Feste Kleidung ist da
eigentlich der beste Schutz. Und bloß nicht Atmen ;-)
Insektenstiche
Was
kann wirksam gegen die Stiche der Plagegeister helfen?
Duftlampen mit ätherischen
Ölen gegen Mücken werden immer wieder gerne angepriesen. Auf
Balkon oder Terrasse sollen Tomaten- und Basilikumpflanzen die
Blutsauger fern halten. Vorbeugend kann man Apfelessig auf die Haut
reiben. Auch mit Gewürznelken gespickte Zitronen- oder
Orangenscheiben sowie Knoblauch und viele ätherische Öle mögen
die Mücken angeblich nicht.
Wenn man dennoch gestochen wurde, gibt es einige wirksame
Hausmittel. Das sind meist Mischungen aus verschiedenen Ölen wie
Zitronen- und Nelkenöl, die mit Alkohol und gemahlenem, echtem
Weihrauch verarbeitet wurden. Auch eine Mixtur aus Alkohol und
Lavendelöl lindert die Folgen der Stiche. Helfen kann wohl auch
eine Kombination von Lavendel-, Pfefferminz-, Zedern- und Nelkenöl.
Bekannter ist die Juckreiz lindernde und abschwellende Wirkung von
Zwiebel-, Tomaten- oder Kartoffelscheiben, die man auf die
gestochene Hautstelle legt. Auch Aloe Vera soll bei Insektenstichen
helfen.
Gäste
im Vorratsschrank
Vorratsschädlinge: vorbeugen und bekämpfen
Krabbelnde oder
fliegende Gäste im Vorratsschrank haben gerade in der wärmer
werdenden Jahreszeit wieder Hochkonjunktur. Meist gelangen
die Tiere mit dem Einkaufskorb ins Haus. Am häufigsten
findet sich die Dörrobstmotte in unseren Vorratsschränken.
Aber auch die Mehl-, Korn- und Speichermotten fühlen sich
in unseren Küchen wohl. Die Eindringlinge verunreinigen die
Lebensmittel durch Kot, Spinnfäden oder Häutungsreste.
Solche Reste können Hautreizungen und -erkrankungen,
Allergien, Bindehautentzündungen und Darmerkrankungen auslösen.
Außerdem können die Tiere Mikroorganismen wie Pilze,
Bakterien, Viren oder Würmer auf die Lebensmittel übertragen
und so Krankheiten auslösen.
Befallene Lebensmittel sollen deshalb auf keinen Fall mehr
gegessen werden. Vorratsschädlinge sind meist nur schwer zu
entdecken. Gerade in Einbauküchen können sie sich gut
hinter den Schränken und in Ritzen verbergen. Fraßspuren
an Ecken und Kanten von Verpackungen können ein Hinweis
sein. Beim Öffnen von Lebensmittelverpackungen verstecken
sich die Tiere meist blitzschnell. Oft finden sich auch Häutungsreste,
versponnene Puppen oder Raupen im Vorrat. Zur Kontrolle können
die Lebensmittel auch gesiebt oder auf einem hellen
Untergrund ausgeschüttet werden. Die befallenen
Lebensmittel müssen auf jeden Fall schnell aus dem Haus
gebracht werden. Noch besser ist es die Tiere erst abzutöten.
Hierzu werden die befallenen Lebensmittel im Backofen bei 80
°C für etwa 10 Minuten behandelt. Anschließend müssen
der Vorratsschrank und hier vor allem Ritzen und Löcher gründlich
gereinigt werden.
Tipps:
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Füllen Sie die
Vorräte in dicht schließende Behälter aus Glas,
Metall oder lebensmittelgeeignetem Kunststoff um. Papier
oder Folie schützt nicht vor Schädlingen. |
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Kontrollieren Sie
neue Ware vor dem Einlagern genau auf Fraßschäden an
den Ecken oder Kanten der Verpackung. |
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Reinigen Sie
Vorratsschränke regelmäßig. |
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Lagern Sie Vorräte
möglichst kühl und trocken. |
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Lagern Sie nicht zu
viel ein und verbrauchen Sie die am längsten
eingelagerten Waren zuerst. |
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Chemische Bekämpfungsmittel
sind im Haushalt meist nicht notwendig. Die Wirkungen
auf die Gesundheit können vielfältig sein und sind
nicht abschätzbar. Haben Sie keine Scheu bei hartnäckigem
Befall professionelle Hilfe einzuholen. |
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